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    Flexgleisverlegung - Anleitung zur Verlegung von Flexgleisen - Crashkurs

    Workshop 1 - (für echte Anfänger) Tips für Fortgeschrittene findet man am unteren Ende dieser Seite
    Workshop 2 - Anleitung zur Landschaftsgestaltung mit Flexgleisen



    Das Verlegen von Flexgleisen ist mehr als nur "Schienen zusammenstecken" - man baut Flexschienen auch nicht "mal eben" auf dem Tisch auf - es ist schon meist etwas Dauerhaftes.

    Im Internet war leider nirgens eine einigermaßen brauchbare Anleitung mit Bildern / Bilderserie zu finden, deshalb haben wir uns kurzfristig entschlossen hier eine zweckmäßige Anleitung für alle Interessierten bereitzustellen.

    Wir verwenden für die kleine Demonstration / Übungsstunde für Flexgleis-Anfänger unsere eigenen GT-Gleise.

    Dieser "Workshop 1" erhebt keinen Anspruch auf Perfektion - ist nur als Einstiegshilfe anzusehen :-)

    Wer als Anfänger die nachfolgende Verlegungsübung nachmacht, hat alle kleinen Probleme, die Flexgleise so mit sich bringen können, bereits gemeistert - deshalb verlegen wir hier auch S-förmig und nicht gerade - also bitte gleich mitmachen / nachmachen - ist gar nicht schwer und schnell erlernt.

    Dieser Workshop wurde u.a. durch Mitglieder des 1zu160.net ergänzt - erfahrene und engagierte Modellbahner.



    Flexgleise in Spur N wie sie von uns geliefert werden - glatt und schier:




    Hier sieht man nochmal alles mit dem Holz, das wir mitverarbeiten wollen:




    Wir malen also zunächst mit Bleistift den gewünschten Streckenverlauf auf das Holz:




    Jetzt legen wir das Flexgleis auf und biegen es leicht in Form - ACHTUNG: Bitte immer das
    leichter bewegliche Schienenprofil im Innenradius verwenden - das Flexgleis biegt sich dann deutlich
    leichter !




    Hier sieht man gut, wie sich das Schienenprofil im Innenradius aus dem Gleisbett / Schwellenband
    herausschiebt, logisch - der Innenkreis ist ja auch kürzer.




    Wir kleben einige Streifen Teppichverlegeband auf die angezeichnete Linie - normalerweise wird
    hier richtig geleimt oder geklebt, aber wir wollen ja hier nur üben.




    Jetzt ziehen wir die Schutzfolie vom Klebeband ab:




    Das Gleis wird sauber aufgelegt und fest gedrückt - ACHTUNG: die Gleisnagellöcher in den Schienen
    sollten sich stets über der aufgezeichneten Linie befinden:




    Es steht ein überlanges Ende heraus:




    Dieses Schneiden wir nun entweder mit dem Multi-Tool ab (mit Schraubenzieher o.ä. leicht anheben -
    dann wird der Schnitt auch gerade) ...
    ACHTUNG: Schutzbrille tragen - Ihr Augenlicht ist unwiderbringlich !




    ... oder schneiden es mit einer stabilen Zange (besser mit Seitenschneider - noch besser aber auch
    teurer "watenfreier Seitenschneider") ab und feilen dann mit einer Schlüsselfeile -sofern erforderlich-
    etwas nach:




    Und so sieht es dann aus:




    Jetzt kleben wir das Teppichklebeband für das zweite Gleis auf:




    Wir biegen es so vor, daß beide Gleisenden gleichmäßig vorstehen (Innenradius beachten) und verlegen
    das Gleis, - das verbleibende, freie Ende muß dann erforderlichenfalls wieder zugeschnitten werden.




    Es wird angepaßt und dann aufgeklebt - nun könnte man es verlöten (zusätzliche Fixierung der
    Gleisenden mit doppelseitigem Klebeband und Stumpfverlötung):
    HINWEIS: Nur "stumpfes" verlöten reicht aber oftmals leider nicht aus.
    Besonders längere Strecken reagieren empfindlich auf Längenänderung (Ausdehnung/Schrumpfung der
    Profile bei Temperaturwechsel).
    Auch in Kurven wären stumpfe Lötstellen eine potentielle Fehlerquelle - besonders wenn die Gleise nicht
    exakt vorgebogen sind und somit leicht verspannt bleiben.
    Außerdem empfohlen: die Einspeisungen (Stromanschlüße) noch vor derm Verlegen anlöten
    - und zwar von "unten" also zwischen den Schwellen und somit später unsichtbar...




    Wir wollen aber Gleisverbinder verwenden und müssen nun halt etwas Platz schaffen - wir schneiden
    mit dem Multitool (dünnste Scheibe) einen schmalen Spalt zwischen Schienenprofil und Gleisschwellen,
    sodaß der Gleisverbinder dazwischenpaßt.
    Alternativ kann man dafür natürlich auch eine dünne Bügelsäge verwenden.




    Gleisverbinder sind nun beidseitig sauber eingesetzt:




    Hier ein Beispiel, wie man mit Leimzwingen ein Flexgleis bändigen kann.
    Das gleiche Prinzip wird bei den bekannten Krause-Klammern verwendet - man
    blockiert das Flexgleis und hindert es daran die Schienenprofile im Schwellenband
    zu verschieben, so bleibt die gewünschte vorgebogene Form erhalten.

    Es gibt aber auch Stellen, an denen man Leimzwingen oder Ähnliches nicht ansetzen
    kann; hier ist dann Improvisationstalent gefordert - man kann dann zur Beschwerung
    der einzuleimenden Gleise z.B. die Nüsse aus einem Knarrenkasten gleichmäßig auf
    dem Gleis verteilen um es zu beschweren.
    Man kann die Gleise auch mit Pinnwandnadeln fixieren.

    In Extremfällen mit Kurven und gleichzeitigen Steigungen müssen auch schon mal Omas
    alte Gewichte oder die Scheiben der Hantelstange zur Beschwerung und Fixierung aushelfen.
    Beispiel: SilentTracks.com/test.html




    Jetzt schaffen wir im zweiten Gleis noch Platz für die Verbinder:




    Zusammengesteckt - aufgeklebt und paßt! - War doch alles gar nicht so schwer.




    Und so das Endergebnis mit den erforderlichen Werkzeugen.




    Es liegt nun an jedem selbst, diese Übung auszuführen und am besten mehrfach zu wiederholen,
    bevor man sich an eine richtige Anlage herantraut. Übung macht den Meister !


    Nun kann man daran gehen noch einiges zu perfektionieren; z.B. die Gleise so zuschneiden, das die
    Schwellenabstände exakt sind, oder die Flexgleise auf lärmreduzierenden Gleisunterlagen aus Kork oder
    Schaum aufzukleben, oder das Einschottern der Gleise - unser Tip: SilentTracks.com

    Einen echten Könner, der unsere Gleise (N + H0) sehr kritisch getestet und auch verarbeitet hat
    finden Sie hier: Meine-N-Welt.de

    Und so kann dann das Ergebnis aussehen, wenn man alle erforderlichen Arbeitsschritte u.a. auch
    Airbrush bis zur Perfektion beherrscht:



    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben, Bauen, Ausgestalten und Verzieren Ihrer Modellbahnanlage ...



    Tipps von Fortgeschrittenen für Fortgeschrittene:

    Tip 1:
    Entfernt man bei zu verbindenden Flexgleisen jeweils 2 Schwellen am zu verbindenden Ende, kann man
    problemloser daran arbeiten.
    Nach Beendigung der Verbindungsarbeit (Löten oder Gleisverbinder) schiebt man einfach wieder ein Stück
    Schwellenband mit 4 Schwellen darunter und klebt es dann fest.
    Einige Hersteller bieten extra einzelne Schwellen oder Schwellenband an - meist hat man aber so
    viele kleine Verschnittstücke, daß man die ggf. erforderlichen Schwellen daraus gewinnen kann.

    Tip 2:
    Verbindet man Flexgleise leicht versetzt (ein Gleisende steht bis zu 1 cm mehr hervor als das andere)
    ergibt sich für die Züge ein deutlich weicherer Übergang, da der Stoß / die Stoßkante der Gleise jeweils
    nur einseitig zu überwinden ist.
    Ein weiterer Vorteil ist, daß man weniger Verschnitt hat und damit auch weniger Zuschnittarbeiten
    auszuführen hat - man muß einfach nicht mehr so genau auf exakt gleiche Längen der hervorstehenden
    Gleisenden achten; man kann auch hierbei mal mit einer Zusatzschwelle eine Lücke im Schwellenband
    schließen.




    Workshop 1 - (für echte Anfänger) Tips für Fortgeschrittene findet man am unteren Ende dieser Seite
    Workshop 2 - Anleitung zur Landschaftsgestaltung mit Flexgleisen




    An Ihren Anregungen, Verbesserungsvorschlägen oder Tips, sind wir sehr interessiert,
    um diese Anleitung weiterhin verbessern zu können.





    Unser aktuelles Angebot finden Sie auf:   Flexgleise.de


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